SCHÖNHEIT DES AUGENBLICKS - erspäht vom STADTRABEN

FotoArt by Carlo Werndl von Lehenstein

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Viele Künstler und Theater beleben das Netz, danke!

So, wie das BKA-Theater und Bernd Regenauer, haben viele Künstler aus der Not eine Tugend gemacht

von Carlo Werndl v. L.

Klar und ohne Frage gehört die größte Anerkennung und der Respekt, denen, die momentan tagein und tagaus mit den schweren Verhältnissen der Corona-Kriese beschäftigt sind, um unsere Gesundheit und unsere sozialen Strukturen aufrechtzuerhalten. Pfleger*innen, Ärzte*innen, Ehrenamtliche und private Unterstützer*innen wie Einkäufer*innen usw.. Toll auch, dass sich ein Bewusstsein dafür breitgemacht hat und nun auch bei uns abends zum Dank applaudiert wird.

Doch ebenso ist es erstaunlich, wie viele Künstler*innen, obwohl sie #100%Verdienstausfall (es ist viel los, scrollen nicht vergessen) verbuchen müssen, jetzt im Netz, vorwiegend bei der alten Netz-Tante FB, ihre Kunst unentgeltlich weiter führen. Denn jeder weiß, dass Kunst in jeglicher Form eine wichtige Projektion für die Gesellschaft ist. Ob über Streaming-Plattformen, oder, oder, sie sind eben Vollblut-Künstler, und frei nach dem Motto von #kulturerhalten: „Kultur ist nicht alles, aber ohne Kultur ist alles nichts“, lassen sie sich nicht unterkriegen und fordern nun die technischen Errungenschaften der letzten Jahre auf, ihnen dienbar zu sein. Auch Theaterbetreiber, wie z.B. das BKA (Berliner Kabarett-Anstalt) inszenieren Kultur im Internet. Viele Veranstaltungen werden von den Künstlern in unserer liveundlusig-Gruppe auf FB (es ist viel los, scrollen also nicht vergessen) angekündigt.

Also, liebe Künstler*innen und Leser*innen nutzt unsere Gruppe. Mit Abstand viel Spaß und bleibt gesund!

 

https://www.facebook.com/groups/110245569018104/

 

Kategorien:News/ Termine

#100%Verdienstausfall

Hallo „Solo“Selbständige*innen,
egal, ob Autoren*innen, Fotografen*innen, Künstler*innen, Tresenkräfte, freien Jounalisten*innen, alle Arbeiter*innen auf Honorarbasis etc..

Was sollen wir tun?

Durch die Corona-Krise haben viele, so wie wir, 100% ihrer Einkommensmöglichkeiten verloren, müssen jedoch zu 100% den Verpflichtungen nachkommen, da helfen keine Kredite etc.! Wie lange dies anhält, ist nicht absehbar, und die Politik setzt sich für vieles ein und hat garantiert viel um die Ohren, aber wir – die „Solo“selbstständigen – scheinen durchs Raster zu fallen. Daher bitte ich Euch, hier eine starke Gemeinde zu bilden, damit wir gemeinsam auf uns aufmerksam machen können. Dafür habe ich nun auf Facebook eine Gruppe gegründet, in der Hoffnung, dass wir als Gemeinschaft uns in dieser merkwürdigen Zeit, mit der keiner Erfahrung hat, mit Wissen und lösungsorientierten Anregungen gegenseitig unterstützen. Ich bin kein Rechtsberater und fände es daher wichtig, wenn sich Leute, die mehr Ahnung haben, sich hier in dieser Gruppe dazu äußern würden. Es sind schon Petitionen gepostet und verschiedene gute Hinweise eingegangen, bitte seht Euch die Gruppe an und je mehr Informationen zusammenkommen, desto mehr Chancen werden sich ergeben.
Bitte benutzt den #100%Verlust

https://www.facebook.com/groups/159648278448340/

In diesem Sinne herzliche Grüße und bleibt gesund!

Carlo

Kategorien:News/ Termine

Vernügungstempel und Lasterhöhle

6. März 2020 1 Kommentar

Jack Woodhead - Foto © Ben DuentschDas Berliner Wintergarten Varieté spannt mit der neuen Show „20 20“ den Bogen von den alten zu den neuen zwanziger Jahren

von Axel Schock

BERLIN – Wie bekommt man Tiefsinn und Ernsthaftigkeit in eine Show, die ihrem vergnügungswilligen Publikum ja vor allem einen bunten Reigen artistischer Highlights und flirrendes Entertainment bieten möchte? Markus Pabst, der zusammen mit Pierre Caesar, für die neue Produktion im Berliner Wintergarten Varieté verantwortlich zeichnet, behilft sich mit Zitaten von Erich Kästner bis Kurt Tucholsky. Besser als jene warnenden, klaren Zeitanalysen und Bonmots Weiterlesen …

Exklusive Künstler am exklusiven Ort

12. Februar 2020 Hinterlasse einen Kommentar

2020-02-26 16. pol. Aschermitwoch16. politischer Aschermittwoch erstmals im Theater des Westens

In Berlins traditionsreichem Theater des Westens, einem unserer schönsten Theaterhäuser, in dem Künstler wie Josephine Baker, Marlene Dietrich, Hildegard Knef und weitere Weltstars auftraten und jetzt die Musicals von Stage-Entertainment aufgeführt werden, findet der 16. politische Aschermittwoch am 26. Februar statt.

Es treten Wortakrobaten der deutschen Kabarettszene wie Georg Schramm, Fatih Çevikkollu, Nils Heinrich, Sarah Bosetti und Josef Brustmann an, um dem politischem Wahnwitz einige Schelten zu verpassen. Wie jedes Jahr moderiert Gastgeber Arnulf Rating. Neu dabei sind diesmal Andrej Hermlin & his Swing Dance Band.

Man darf gespannt sein, . . .                                zur Homepage

Kategorien:News/ Termine

Mit Stock und morbidem Reim rockt die Knef das Altersheim

31. Januar 2020 Hinterlasse einen Kommentar

2020-01-30 Knef - Barrierefrei - 01 Foto © Carlo Werndl von LehensteinMit ihrem neuen Programm „Barrierefrei“ zelebriert Ulrich Michael Heissig alias Irmgard Knef die Last und Lust des Alterns

von Axel Schock

BERLIN – Für einen fortgeschrittenen Geburtstag fällt die Deko etwas spärlich aus. Zwischen zwei Luftballons schweben da noch, silbrig glänzend, eine aufblasbare 9 und 5. So glamourös stellt man sich dann wohl die Feierlichkeiten im Tagungsraum eines Altersheims vor. Nun ja, genaugenommen feiert Irmgard Knef ihr halbrundes Jubiläum in der Berliner Bar jeder Vernunft und zudem auch ein wenig verfrüht. Denn erst im kommenden Dezember vor 95 Jahren hat sie, so will es die Legende, Weiterlesen …

Cool die IKF startet wieder durch

26. Januar 2020 Hinterlasse einen Kommentar

Kategorien:News/ Termine

Was für eine Stimmung! – Kolumne von HG.Butzko

HG Butzko - Kolumne - design c.wankaLiebe Freundinnen und Freunde des politischen Kabaretts,

Eine Stimmung haben wir im Land.
Neulich ist ein Kumpel von mir am helllichten Tag über die Straße gegangen, und nun muss man wissen, mein Kumpel ist ein Schwarzer. Und da stellt sich ein Weißer vor ihn hin und sagt: „Wird Zeit, dass Leute wie du wieder dahin gehen, wo du herkommst.“ Darauf sagt mein Kumpel: „Na toll, was soll ich denn im Sauerland?“

Darauf der Typ: „Ja nee, da wo deine Eltern herkommen.“ – Mein Kumpel: „Ja, auch ausm Sauerland.« – Der Typ: „Ja, dann eben deine Großeltern.“ – „Okay,“ sagt mein Kumpel, „die kommen aus Ghana. Und deine?“ – Darauf der Typ: „Königsberg in Ostpreußen.“ – „Aha,“ sagt mein Kumpel, „Russlanddeutscher… wird Zeit, dass du da hingehst, wo du herkommst.“
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Kategorien:Satire, Schräges

Suche nach dem verlorenen roten Faden

BRAUSEBOYS»Auf Nimmerwiedersehen« – Die Brauseboys aus dem Wedding bilanzieren das Jahr 2019 im Comedy Club Kookaburra

von Beate Moeller

BERLIN – Auf der Schönhauser Allee vor der Tür des Comedy Club Kookaburra kann man sich aussuchen, über welchen der drei E-Roller man zuerst stolpern möchte. Drinnen läuft »Auf Nimmerwiedersehen 2019 – ein Jahr kommt unter die Räder« über die Bühne. In einigen Beiträgen bezieht sich die Vorlesegruppe aus dem Wedding auf das »gerade frisch verstorbene Jahr«.

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Kategorien:Kabarett, Kritik

Der Wahn des Jahres 2019

Kabarettistischer Jahresrückblick 2019 in der Komödie im Schillertheater
von Beate Moeller

BERLIN – »The same procedure as every year« möchte man mit Miss Sophie sagen, wenn das Jahresendzeit-Team antritt, um die Quintessenz aus dem vergangenen Jahr zu ziehen. Doch was dereinst als Leseshow mit Musikbegleitung begann, hat sich im Laufe von 20 Jahren zu einem erwachsenen Theaterereignis entwickelt, das auf der Bühne des Schillertheaters so richtig zur Geltung kommt.

Hannes Heesch steigt als geistig schlichte AKK mit korallenrotem Bundeswehrbarett in die Bütt, »Die Ehe ist ein zartes Pflänzsche, doch alles hat sei Obergränzsche«. Weiterlesen …

Kleine Häppchen vom großen Mythos

23. Dezember 2019 Hinterlasse einen Kommentar

berlin-berlin-foto-01-credit-christian-kleinerDie Revue „Berlin Berlin“ versucht sich am verruchten und vibrierenden Entertainment der „Goldenden 20er Jahre“

von Axel Schock

BERLIN – Wer auch immer sich den Begriff der „Goldenen Zwanziger Jahre“ einst ausgedacht hat, er oder sie war ein genialer Marketingstratege. Denn „golden“ war dieses Jahrzehnt lediglich für die Happy Few, die nicht als Arbeitslose oder verarmt ums Überleben kämpften oder menschenunwürdig in Mietskasernen mehr vegetierten, denn lebten. Die lichterglänzenden Etablissements am Tauentzien, am Potsdamer Platz oder am luxuriösen Ende der Friedrichstraße konnten sich die Durchschnittsberliner kaum leisten. Weiterlesen …

Jazzige Pop-Chansons aus der Schweiz

21. Oktober 2019 Hinterlasse einen Kommentar

Michael von der Heides neues Album „Rio Amden Amsterdam“

von Axel Schock

BERLIN – Was ist dem deutschen Publikum da in den vergangenen zwei Jahrzehnten alles schon entgangen! Aber für manchen Künstler scheinen die Alpen nur schwer zu überwinden zu sein. Wobei man Michael von der Heide wahrlich nicht vorhalten kann, er habe sich zu wenig bemüht. Zwischenzeitlich schien es nur eine Frage der Zeit, bis auch ihm hierzulande die Menschen zu Füßen liegen.

Als Schweizer Vertreter beim Eurovision Song Contest 1998 bekam Michael von der Heide die größtmögliche internationale Bühne Weiterlesen …

Bowie forever: Ein expressiv-exzentrisches Denkmal

16. Oktober 2019 Hinterlasse einen Kommentar

Sven Ratzkes Deutschland-Premiere »Where Are We Now« in der Bar jeder Vernunft

von Axel Schock

BERLIN – Er kommt nicht von ihm los. 2015 hatte sich Sven Ratzke mit „Starman“ schon einmal mit den unendlichen Weiten von David Bowies Universum beschäftigt. Mit Zustimmung des Meisters himself hatte sich der Deutsch-Niederländer vor allem die Glamrock-Songs der Siebziger herausgegriffen und sie mit seinen irrlichternden, surrealen Geschichten kombiniert. Mit der zu Recht gefeierten Show hat Ratzke die halbe Welt bereist, und wahrscheinlich könnten er und seine Band damit auch noch heute touren. Weiterlesen …

Die Sieger der St. Ingberter Pfanne 2019

13. September 2019 Hinterlasse einen Kommentar

Fatih Ҫevikkollu, Florian Hacke, Jean-Philippe Kindler und Quichotte ausgezeichnet

von Beate Moeller

BERLIN – Wie komisch! Schon wieder vier männliche Preisträger. Auf der Suche nach hoffnungsvollen neuen Talenten hatten bereits die Experten aus dem Saarland eine feine Spürnase bewiesen, als sie Fatih Ҫevikkollu auf die Teilnehmerliste gesetzt hatten. Beim Wettbewerb hat dann auch die Fachjury entdeckt, dass der Mann was kann und ihn mit einem der beiden Jurypreise ausgezeichnet. »Der Kabarettist hat die Bühne beherrscht wie kein anderer. Politisches Kabarett vom Feinsten wurde geboten. Weiterlesen …

Der Wettbewerb um die 34. St. Ingberter Pfanne – Vierter Tag

12. September 2019 Hinterlasse einen Kommentar

Impression - Foto © Rainer HagedornSulaiman Masomi, Dirk Omlor, Alte Mädchen

von Gilles Chevalier

ST. INGBERT – Sulaiman Masomi eröffnet den letzten Wettbewerbstag mit Ausschnitten aus seinem Programm „Morgen-Land“. Seit einem halben Jahr sei er mit dem Programm auf Tour – die Texte besitzen dafür bereits eine ungewöhnliche Bekanntheit.

Da ist „Der Rat der Sprache“. Er tagt, weil der Genitiv im Sterben liegt und die Ursache dafür herausgefunden werden soll. Ein himmlischer Ritt durch die deutsche Grammatik und über alle rhetorischen Figuren hinweg. Weiterlesen …

Der Wettbewerb um die 34. St. Ingberter Pfanne – Dritter Tag

11. September 2019 1 Kommentar

Florian Hacke, Olaf Bossi, Quichotte

von Gilles Chevalier

ST. INGBERT – Auch am dritten Wettbewerbstag treten in St. Ingbert noch keine Frauen auf. Aber man nähert sich langsam der weiblichen Perspektive, indem drei Doppelväter den Abend gestalten.

Florian Hacke ist Schauspieler und für ein Jahr in Elternzeit, damit seine Frau studieren kann. Seine Erfahrungen aus dieser Zeit hat er in dem Programm „Hasenkind du stinkst“ verarbeitet. Da ist eine ganze Reihe Vorurteile seiner Mitmenschen, die sowohl die Elternschaft, als auch die Elternzeit betreffen. Hacke stellt das sehr unterhaltsam dar, man versteht aber auch, dass ihn die Bedenken und Vorstellungen der anderen stören. Besonders ungünstig sei dabei für ihn, dass ihm die passende Antwort immer erst eine halbe Stunde später einfällt… Weiterlesen …