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Keyword: ‘Kabarettbundesliga’

Philipp Scharri gewinnt Kabarettbundesliga 2013/ 2014

27. Mai 2014 1 Kommentar

Philipp Scharri - Foto Linn MarxFulminante Abschluss-Show mit Siegerehrung in den Berliner Wühlmäusen am 7. Juni

von Marianne Kolarik

Nach insgesamt 132 Auftritten in elf Städten stehen die Deutschen Kabarettmeister der Saison 2013/ 2014 fest.

Die meisten der vom Publikum vergebenen Punkte bei der im vergangenen September gestarteten Kabarettbundesliga erhielt der 1976 in Bonn geborene Slampoet und Kabarettist Philipp Scharrenberg, genannt Scharri, knapp gefolgt von [‚pro:c-dur], den Musikkabarettisten Timm Beckmann und Tobias Janssen. Weiterlesen …

Zärtlichkeiten mit Freunden sind Kabarettbundesliga-Sieger der Saison 2012/ 2013

Zärtlichkeiten mit Freunden – Foto © www.zaertlichkeitenmitfreunden.deSiegerehrung am Samstag, 1. Juni 2013 mit großer Show in Berlin bei den Wühlmäusen +++ Der Publikumspreisträger kann noch online gewählt werden +++ Das ganze Programm am Sonntag, 2. Juni 2013 als Halbehalbe-Benefiz zugunsten ‚namu Art for Life Network e.V‘

BERLIN (bm) – Die Zuschauer haben entschieden! Nach 182 Auftritten in 13 Theatern steht fest: Zärtlichkeiten mit Freunden sind Deutscher Kabarettmeister der Saison 2012/ 2013. Weiterlesen …

Kabarettbundesliga eröffnet Saison 2012/ 2013 bei den Wühlmäusen

11. September 2012 Hinterlasse einen Kommentar

KabarettBundesliga LogoKabarett – mal sportlich genommen

BERLIN (bm) – Mit einer fulminanten Auftakt-Show hat die Kabarettbundesliga am Montag, 10. September die Saison eröffnet.
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Kategorien:News/ Termine

Worum gehts eigentlich? – Kritik HengstmannBrüder

17. Dezember 2016 Hinterlasse einen Kommentar

hengstmannbrueder-foto-hengstmannbruederDie HengstmannBrüder: „Darum geht’s nicht“

von Gilles Chevalier

BERLIN – Kabarett in der dritten Generation. Das gibt es in Sachsen-Anhalt. Angefangen hat es mit Großvater Erich, der das Kinderkabarett in der DDR begründete.

Vater Frank wurde auch Kabarettist und seine Söhne Sebastian und Tobias tun es ihm gleich. Die Söhne gemeinsam oder solistisch, der Vater im Ensemble oder als Solist – alle zusammen betreiben mit weiterer familiärer Unterstützung in Magdeburg das Kabarett-Theater „…nach Hengstmanns“. Weiterlesen …

Die Teilnehmer des Wettbewerbs um die Sankt Ingberter Pfanne stehen fest

StIng Logo 201430. Woche der Kleinkunst vom 6. bis 12. September 2014 in der Stadthalle Sankt Ingbert

von Beate Moeller

An vier Tagen wetteifern die Kandidaten um die Sankt Ingberter Pfannen. Zwölf Teilnehmer stellen sich mit Ausschnitten aus ihren Programmen vor. Zu gewinnen gibt es zwei Jurypreise und einen Publikumspreis, die jeweils mit 4.000 Euro dotiert sind.
Feierliche Preisverleihung am Freitag, 12. September. Alle fünf Abende werden von Philipp Scharri, moderiert, der 2010 eine der Pfannen gewonnen hat und in dieser Saison der Meister der Kabarettbundesliga ist. Weiterlesen …

Liebeserklärungen für alle Lebenslagen – Michael Sens

Michael Sens: Das Casanova-Prinzip – Kritik

Michael Sens

BERLIN (gc) – Was macht der Mann da im ausverkauften Berliner Theater ‚Die Wühlmäuse’? Alles ein bisschen, aber von nichts zu viel! Michael Sens ist schon seit frühester Kindheit ein musikalisch vorbelasteter Mensch. Später, in Studienzeiten, hat er sich dann an Violine, Klavier, Komposition und auch Gesang abgearbeitet. Das spürt man. Eine ungeheure Lust an Spiel und Perfektion zeigt Michael Sens, wenn er das ‚Casanova-Prinzip’ erklärt. Es bedeute schlichtweg, die Frauen in sich verliebt zu machen – über den ersten Abend hinaus! Und höflich zu sein, den Frauen also beim Auszug aus der gemeinsamen Wohnung die Tür aufzuhalten.

Doch der Abend beschränkt sich nicht auf allgemeine Ratschläge zum glücklichen Umgang mit dem anderen Geschlecht. Es ist vielmehr eine wortgewaltige Kaskade kleiner und großer Bosheiten, die dem Publikum entgegenschlägt. Stark differierende Formen der Wohnraumgestaltung alleinlebender Männer und Frauen werden sehr plastisch dargestellt: Chaos und Schmutz stehen hier Eleganz und Stil gegenüber.

Da sollte der perfekte Liebesbrief ruhig mit dem diktatorischen Personalpronomen ‚mein’ beginnen, ‚Mein lichtumwobener Edelstein’ sei ein guter Anfang. Liebesbriefe verschiedener Berufsgruppen werden vorgetragen, zum Beispiel die von Mathematiklehrern. Diese seien zwar in der Regel berechnend, aber auch bei ihnen gehe in der Liebe nicht jede Gleichung auf. Wo aber kann der Traumpartner kennengelernt werden? In der Sauna sei das manchmal möglich, wenn nicht der Sauna-Proll störe, dieser „Silberrücken vom Planet der Affen“.

Michael Sens lädt mit der Gitarre zu Ausflügen in die Musikgeschichte ein: zum Minnesang und zur Entstehung der Notation. Er spielt am Flügel seinen Evergreen um den ‚Cup der toten Tonsetzer’, einem Fußballspiel klassischer Komponisten, bei dem jedem Kicker eine charakteristische Melodie zugeordnet ist. Mit der Geige kann er endlich zugeben, der Zwillingsbruder von André Rieu zu sein, optisch und musikalisch.

Sens singt irgendwo in der Mitte zwischen Oper und Pop. Singen reicht ihm aber nicht, er stellt seine Lieder auch noch szenisch dar. Köstlich, wie er das beim Lied über Holz hackende Männer tut und sowohl das ‚Ave Maria’ von Franz Schubert als auch rammsteinähnlichen Krach einsetzt. Auch vor Parodien macht der Künstler nicht halt. Hier und da blitzt sogar etwas Politisches auf. Das Publikum ist anfangs unsicher, wie es mit diesem großen Sprachschnitzer und scharfen Beobachter umgehen soll. Doch das legt sich bald, und alle sind sich einig: Der ist klasse! Der Stil ist nicht so leicht zu schubladisieren, aber der Spaß ist garantiert.

Gilles Chevalier © 2011 BonMoT-Berlin Ltd.

nächste Termine:
8.3.2011 Leipzig, Funzel – Achtung: Internationaler Frauentag!!!
18.3.2011 Wangen, Hängeschmiede
20.3.2011 Köln, Senftöpfchen, Kabarettbundesliga
31.5.2011 Oldenburg, Staatstheater

www.michael-sens.de