Philip Simon: Ende der Schonzeit – Tipp

Philip Simon - Foto PRBERLIN (bm) – Am Freitag, 16. November spielt Philip Simon, der in einer Zwangsjacke gefangene Niederländer mit dem putzigen Rudi-Carell-Akzent, sein verrücktes Programm „Ende der Schonzeit“ im Theater der Wühlmäuse am Theodor-Heuss-Platz.
Karten: 030 – 30 67 30 11
Hier geht’s zu unserer Kritik aus dem März 2012: Verrückt wie ein Märzhase.
www.wuehlmaeuse.de

Dirk Bach stirbt mit 51 Jahren – Nachruf

220px-Life_Ball_2009_(opening)_Dirk_Bach - wikimediaEin Aktivist mit Witz

Dirk Bach blödelte nicht nur für das Massenpublikum im Fernsehen, sondern überzeugte mit ernsten Rollen an kleinen Theatern. Marianne Kolarik erinnert sich.

KÖLN (mk) – Er fand es überhaupt nicht widersprüchlich, abends auf der Bühne des Kölner Schauspielhauses in einem Stück von Marlene Streeruwitz oder Carl Sternheim zu spielen, nachdem er tagsüber bei RTL eine alberne Szene abgedreht hatte.

Dirk Bach, der am 1. Oktober im Alter von 51 Jahren tot in einem Appartement in Berlin aufgefunden wurde, war ein Grenzgänger zwischen U und E, zwischen Unterhaltung und Ernst, ein Spaßmacher und Ernstmacher in einer Person. Dass seine nachdenkliche Seite so viel weniger bekannt war, liegt am Privatfernsehen: Hier gab er an der Seite von Sonja Zietlow die moderierende Ulknudel in der RTL-Show „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ – mit Kommentaren, die das Auftreten der teilnehmenden B- und C-Prominenten als schlechten Witz entlarvten. Weiterlesen

Kurt Krömer bekommt „Late Night Show“

Ab 18. August im ErstenKurt Krömer - Bild rbb_Sector3 Media GmbH Ugur Takoz

BERLIN – Comedian Kurt Krömer, bekommt eine neue Sendung bei der ARD: Ab 18. August ist er in der „Krömer – Late Night Show“ zu sehen. Das teilte der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) am Montag mit. Nähere Details zur Sendung sind noch nicht bekannt.

Krömer startete mit seinem Programm „Bei Krömers“ im Ersten. 2007 ging er mit „Krömer – Die Internationale Show“ auf Sendung, für die es im vergangenen Jahr einen Grimme-Preis gab. 2010 kündigte er beim RBB und kündigte an, dass im Frühjahr 2011 die letzte Staffel produziert wird. Derzeit laufen die Folgen freitags um 21:00 Uhr im RBB als Wiederholungen. (kress.de)

Gayle Tufts: Some like it Heiß! – Premierenkritik

Gayle Tufts Heiss - Foto © Fabian MaerzJetzt erst recht – Panik und Ekstase!
BERLIN (bm) – Vermutlich denken die meisten bei diesem Titel zuerst an Billy Wilders Filmklassiker „Some Like It Hot“, „Manche mögen’s heiß“. Fehlanzeige. Mit dem Schalk im Nacken bekennt Gayle Tufts „Ich bin in den Wechseljahren“ und kündigt den Abend an als ein „hormonelles Erlebnis für die ganze Familie“.

Keine Angst, das ist alles andere als verständnis- oder gar mitleidheischend und auch kein Hitzewallungskabarett. Tatsache ist bloß: Hierzulande kann man sich einem Fremden gegenüber mit weniger Peinlichkeit als Liebhaber extrem perverser sexueller Neigungen vorstellen, als eine Frau zugeben darf, dass sie sich in den Wechseljahren befindet.

Was ist das denn überhaupt für ein Wort? Hört sich nach Auswechseln an. Geht es da um die Reifen von Sebastian Vettel oder um den Bundespräsidenten? Weiterlesen

Philip Simon: Ende der Schonzeit – Kritik

Philip Simon - Foto PRVerrückt wie ein Märzhase

BERLIN (gc) – Die Zwangsjacke hängt drohend vom Schnürboden herab, als Philip Simon in den ausverkauften Wühlmäusen sein zweites Programm „Ende der Schonzeit“ spielt. Hineinschlüpfen wird er nicht, denn das „Brisseln im Kopf“ macht ihn schon verrückt genug. Dieses „Brisseln“ bekommt er, wenn er sich mit dem Unfug auseinandersetzt, der uns alle Tag für Tag umspült.

Sein Credo: „Der Wulff ist weg, und der kommt auch nicht wieder“. Diese Bundespräsidenten-Charge, die es schaffte, „Außenminister Westerwelle wieder sympathisch erscheinen zu lassen“ dominiert den ersten Teil seiner Show.

Bei Philip Simon wurde „Gedächtnis-Tourette“ diagnostiziert. Jetzt ist er glücklich, weil er das Weiterlesen

Anny Hartmann und das Duo luna-tic erhalten Sankt Ingberter Pfannen 2011

Anny Hartmann (Foto PR St. Ingbert)SANKT INGBERT (bm) – Das gab es noch nie! Alle drei Preise des 27. Kleinkunstwettbewerbs „Die Sankt Ingberter Pfanne“ gingen 2011 an Frauen – zwei gleichwertige Jurypreise und ein Publikumspreis. Die für die Hausfrau vielseitig einsetzbaren Kochgeschirre wurden nebst dem Haushaltsgeld von jeweils 4.000 Euro am Freitagabend in der Stadthalle verliehen.

Jurypreis für Anny Hartmann

Kaum zu glauben, dass man als Kabarettistin so aktuell sein kann! Das wunderte auch die Jury der Sankt Ingberter Pfanne, und man beschloss, eine der diesjährigen Auszeichnungen an Anny Hartmann zu vergeben. Die 41-jährige Künstlerin aus Köln beeindruckte Weiterlesen