19. Chansonfest Berlin im Corbo – Kritik 3. Tag

Chansonfest-Berlin-2014 3 - Fotos Corbo - Collage Carlo WankaMai Horlemann, Ron Diva und SIR

von Carlo Wanka

BERLIN – Rumsvoll war es, als es galt, den dritten Abend des Chansonfests Berlin im Corbo zu vollbringen. Wieder waren, wie an den Tagen zuvor, drei Künstler, zwei Damen, ein Herr angekündigt. Mai Horlemann sang zur Eröffnung, Ron Diva gesellte sich in den Mittelteil, und nach der Pause vollendete SIR – Saskia Inken Rutner.

Die Moderationen übernahmen ganz unkompliziert und etwas leichtfüßig die Hausherrinnen Lisa Zenner und Yvonne Fendel. Man hätte sich in diesem Rahmen schon ein wenig mehr gewünscht als nur lockeres Geplänkel und abgelesene Ankündigungen – aber charmant waren sie und fieberten bei jedem Künstler mit. Frau Fendel begleitete zudem jeden Auftritt mit Ton und Licht, und das war gelungen. Weiterlesen

19. Chansonfest Berlin im Corbo – Kritik 2. Tag

Chansonfest-Berlin-2014 2 - Fotos Corbo - Collage Carlo WankaMeike Schrader, Stefan Waldow und die Band ‚Helikon‘

von Gilles Chevalier

BERLIN – Der zweite Abend beim 19. Chansonfest Berlin wurde von Künstlern aus Hamburg gestaltet. In der Kleinkunstbühne Corbo in Berlin-Treptow präsentierten Meike Schrader, Stefan Waldow und die Band ‚Helikon‘ ihre grundverschiedenen Herangehensweisen an das Genre Chanson.

Meike Schrader macht den Anfang. Ein Markenzeichen ihrer Musik ist die Klarheit, sowohl in Text als auch in Melodie. Am Stummelflügel spielt sie „Hamburg, mein Hafen“, eine Liebeserklärung an ihre Heimatstadt. Weiterlesen

19. Chansonfest Berlin im Corbo – Kritik 1. Tag

Chansonfest-Berlin-2014 - Fotos Corbo - Collage Carlo WankaManuela Sieber, Boris Steinberg und Manfred Maurenbrecher

von Beate Moeller

BERLIN – Wie großartig das klingt: Chansonfest Berlin! Und noch dazu das 19.! Da geht der Fantasie ja gleich die ganze Quadriga durch. Tatsächlich, beim Chansonfest Berlin handelt es sich um eine Institution, eine Einrichtung, die inklusive Vorbereitungszeit locker auf eine Tradition von 20 Jahren stolz sein kann. Besser gesagt: sein könnte.

Denn da ist dieser unaufhaltsame Abstieg, den niemand so recht erklären kann. Eine Geschichte, wie die vom Hans im Glück, dem es gelingt einen großen Goldklumpen über mehrere Etappen zu tauschen, bis er nur noch zwei Steine besitzt, die er am Ende gar verliert. Weiterlesen