Andreas Rebers: Ich regel das – Kritik

Andreas Rebers - Foto © Janine Guldener

Die Ente ist weiter

WIEN (pb) – Mit angemessener Schamlosigkeit bedient sich Andreas Rebers in seinem neuen Solo der hohlen Sprache und der ärgerlichen Argumentationsketten von Politikern und Polemikern, Priestern, Propheten und anderen Predigern. Stets im geistreichen Dienste der hinterfotzigen Provokation, versteht sich. Nein, versteht sich offenbar nicht immer. Dass bei den gelegentlich erzreaktionär anmutenden Überzeugungen, der zu Selbstjustiz neigenden Blockwartmentalität oder der kleinkarierten Umweltschutzverhöhnung stets böse Ironie mitschwingt, überfordert gelegentlich sogar das Kleinkunstpublikum. „Die Satirefähigkeit im Kabarett ist eine begrenzte“, stellt er im Anschluss an die Wien-Premiere an der Niedermair-Bar ernüchternd fest. Aussagen auf Umwegen versickern auf dem Weg zum Verständnis Weiterlesen