Grandseigneur, Demokrat, Prinzipal und Mime – Portrait F.-W. Junge

Der Dresdner Friedrich-Wilhelm Junge wird 80

von Harald Pfeifer

DRESDEN – Sein Markenzeichen ist der kahl geschorene Schädel. Den gibt es, seit eine Rolle das verlangte, und so ist es dann geblieben. In jenen Jahren und dazu in der DDR wirkte sowas eher provokant als modern. Und doch ist Friedrich-Wilhelm Junge vor allem ein Menschenfreund: offen, begeisterungsfähig und getrieben von einem sehr eigenen Freiheitswillen. In Dresden gilt er als moralische wie auch künstlerische Institution. Am 15. Juli hat er sein 80. Lebensjahr vollendet.

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