Nachtgedanken im Gehrock – Kritik Berliner Nachtgesang

2016-01-23 Berliner Nachtgesang 12q - Foto © Carlo WankaBerliner Nachtgesang – Kathy Kreuzberg, Phil von Friedrichshain und Gast, Arno Zillmer

von Carlo Wanka

BERLIN – In Nachtblau war die Bühne getaucht, als sich Kathy Kreuzberg und Phil von Friedrichshain installierten. Er am E-Piano rechts, und sie liegend hinter einem umgekippten Barhocker, rauchend. Vor der Bühne, dieses kleinen und ordentlich konzeptionierten Auftrittsorts, hatten an unterschiedlich gruppierten Tischen die 42 Gäste bequem ihre Plätze eingenommen.

Langsam, während den ersten Takten, richtete sich die Sängerin auf und mit ihr tauchten die Zuschauer in die Berliner Nacht. Mit ihrer festen, klaren und ebenso empfindsamen Stimme präsentierte sie ihre wohlformulierten Gedanken über Berlin und die Menschen die dort existieren.
Frech, keck und androgyn moderiert sie ein Willkommen in Berlin mit der Erkenntnis gepaart: „Berlin, wo alle sind, denen es kalt ist – mit beiden Beinen in der Scheiße, aber dem Kopf in den Wolken.“ Weiterlesen

liveundlustig live aus Speiches Blueskneipe – Dienstag, 28. April on rockradio.de

Speiche Ankündigung – Foto & Design © Carlo Werndl v. L.

von Beate Moeller

BERLIN – Täterätäää! Es ist uns eine große Ehre, hier unsere erste Live-und-lustig-live-Radiosendung ankündigen zu können!

Wann? Am nächsten Dienstag, 28. April, von 18 bis 20 Uhr

Wo? Auf rockradio.de und zwar live aus Speiches Rock- und Blueskneipe

Bei dieser Premiere im Rockradio haben wir eigentlich Material für zehn Sendungen, versuchen uns aber auf zwei Sendestunden zu disziplinieren.
Vielleicht müssen wir aus Gründen der optimalen Zeitausnutzung öfter Mal unterschiedlichen Text gleichzeitig sprechen. Was ist herausragend und bemerkenswert? Welche Großereignisse kommen auf uns zu? Und was ist das überhaupt – Kabarett? Wer kennt sich da noch aus? Wer, wenn nicht wir?

Wir freuen uns enorm und sind richtig stolz, dass wir gleich bei unserer ersten Sendung zwei so wunderbare Künstler wie Sigrid Grajek und Arnulf Rating begrüßen können.

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Der Clip zum Sonntag: Generat – Schwarzes Papier

 
Kathy Kreuzberg hat mit ihrer Band Generat mal wieder einen wunderbaren Song gezaubert, den wir hier volstellen wollen. Der toll produzierte Clip ‚Schwarzes Papier‘ ist der Auftakt zum neuen GENERAT-Programm „exodem“, auf das man gespannt sein darf.

Musik: GENERAT | Mix & Master: Jordi Kuragari und Mike Nuhn
Kamera: Kathy Kreuzberg, Thomas Bröse | Schnitt: Kathy Kreuzberg

Termine findet ihr dann hier: GENERAT | Kathy Kreuzberg | Poetenagentur

Tanz auf dem Vulkan: Generat in großer Besetzung – Tipp

Kathy Kreuzberg - Foto www.generat.deBerliner und Nürnberger können sich freuen

BERLIN (bm) – Kathy Kreuzberg & ihre Band GENERAT riskieren den Spagat zwischen Rock und Chanson, spielen gekonnt mit Elementen des verwegenen Zwanziger-Jahre-Flairs und sind doch ganz im 21. Jahrhundert. Anstelle von Ansagen wie „Und das nächste Lied heißt“ erzählt Kathy Kreuzberg dabei die Geschichte zweier Menschen, die sich über alle Abgründe hinweg suchen. Die Geschichte einer Leidenschaft. Ein Tanz auf dem Vulkan. Weiterlesen

5 vor 12 – Der Clip zum Sonntag – Generat: Im Wald & Pokerspieler

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Generat im Corbo – Kritik (22.3.2012)

Generat: Requiem 70 – Kritik

Große Kunst in kleiner Besetzung – Auszüge aus dem neuen Album

Kathy Kreuzberg - Foto www.generat.deBERLIN (gc) – Kathy Kreuzberg hat wieder ihren renovierten schwarzen Zwanziger-Jahre-Gehrock angelegt, der dreimal so alt ist wie sie selbst. Zusammen mit Leander Reininghaus an der Starscape-Gitarre und Jordi Kuragari an der E-Gitarre stellt sie in der winzigen Taste Modern Galerie Auszüge aus dem neuen Generat-Album „Requiem 70“ vor.

In dieser Wohnzimmer-Atmosphäre mit Platz für 20 Zuhörer kann man der Generat-Frontfrau ganz nah sein. Ihre melancholischen Lieder und ihre feinen, nicht aufgesetzt wirkenden Gesten kommen so richtig zur Geltung. Der Zuhörer kann hier Weiterlesen

Generat im Corbo – Kritik

Kathy Kreuzberg - Foto www.generat.deChanson Noir Moderne mit Kathy Kreuzberg

BERLIN (gc) – Die fünf Musiker machen etwas her in den schwarzen Hosen und den roten Hemden. Im Zentrum dieses Quintetts ist der Platz für Kathy Kreuzberg. Sie trägt einen schwarzen Herrenanzug, ein weißes Hemd und löst sich als erstes die rote Krawatte. Mit dem fest anliegenden, streng gescheitelten Haar stellt sie ihre Weiblichkeit in den Hintergrund. Schnell wird klar: Hier singt keine Frau, hier singt ein Mensch! Das ist ein ganz wesentlicher Punkt im Programm „Generat“.

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5. Deutscher Nachwuchspreis beim 16. Chansonfest Berlin

Musikalische Vielfalt und beeindruckende deutsche Texte

Bühnenperspektive Foto © Lisa Zenner CorboBERLIN (gc) – Auf der Bühne des Corbo in Treptow, gleich hinter der Grenze zum szenelastigen Nord-Neukölln, stellten sich am Freitag beim Wettbewerb um den Nachwuchspreis des Chansonfestes die sechs Finalisten der Jury und dem Publikum. Es ging um vier Preise: drei mit Preisgeldern und Auftrittsmöglichkeiten dotierte Jury-Preise und einen Publikumspreis. Die erfahrene Chansonniere Tanja Ries, die nach eigener Aussage selbst noch nie an einem Wettbewerb teilgenommen hat, führte durch den Abend. Angenehm ruhig und konzentriert hat sie die notwendigen Umbaupausen überbrückt. Weiterlesen

Goldener Rabe für Helikon beim Berliner Chansonfest 2011

Hand in Hand und Anna Piechotta auf Platz zwei und drei

BERLIN (bm) – Am zweiten Tag des Wettbewerbs um den 5. Nachwuchspreis beim 16. Chansonfest Berlin auf der Kleinkunstbühne Corbo hat die Jury ihre Wahl getroffen. Den ersten Preis, den Goldenen Raben, hat Helikon erhalten. Die Band aus Hamburg war in Berlin in kleiner Besetzung aufgetreten, nur ein bißchen un-unplugged. Sängerin Anne Otto und Gitarrist Jochen Schmadtke – der harte Kern – hatten Simon Fröhlich als dezente Verstärkung am E-Bass mitgebracht.

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Helikon (gold), Hand in Hand (silber), Anna Piechotta (bronze)

Der Silberne Rabe ging an das Duo Hand in Hand, das bereits am Vortag die Zuschauer begeistert hatte und deshalb schon den Publikumspreis mit nach Hause nehmen durfte.

Die exaltierte Anna Piechotta, eine Sängerin, die sich selbst am Flügel begleitet, hat für die Performance ihrer unverschämten Lieder den Bronzenen Raben erhalten.

Am Donnerstag, 27. Oktober, geht das Chansonfest Berlin dann richtig los. Weitere Infos hier.
Wer das im Corbo miterleben möchte – und das ist eine echte Empfehlung – sollte den Weg nach Alt-Treptow nicht scheuen (so weit ist der gar nicht!) und sich ganz schnell Karten reservieren: Tel. 030-53 60 40 01

Beate Moeller © 2011 BonMoT-Berlin

Ausführlicher Bericht über den 5. Nachwuchspreis beim 16. Chansonfest Berlin von Gilles Chevalier folgt. Hier.

Hand in Hand gewinnt den Publikumspreis beim Berliner Chansonfest 2011

Am Sonnabend fällt die Entscheidung der Jury

BERLIN (bm) – Am Freitag hat Gastgeberin Tanja Ries das 16. Chansonfest Berlin auf der Kleinkunstbühne Corbo eröffnet – mit dem Wettbewerb um den Nachwuchspreis des Chansonfests. An zwei Tagen kämpfen sechs Teilnehmer um den Publikumspreis und die drei Preise der Jury.

Nominiert waren: Das Duo Leopard, das diesmal als Trio aufgetreten ist, die Chansonsonniere Erna Schmidt, das Damenduo Hand in Hand, die Band Generat mit ihrer Sängerin Kathy Kreuzberg, Anna Piechotta von den Hamburger Dramaqueens und die Formation Helikon aus Hamburg.

HandinHand- Foto www.duohandinhand.deDas Publikum hatte bei dieser ebenso vielseitigen wie hochkarätigen Auswahl keine leichte Entscheidung zu fällen – sich jedenfalls für Hand in Hand entschieden. Annett Lipske und Beate Wein überzeugten mit Miniaturschlagzeug und dem guten alten Fender Rhodes und nicht zuletzt sich selbst. Als „Barfussbossa“ und „Firlefunk“ bezeichnen sie ihre Musik, mit der sie das Corbo geswingt haben.

Die Jury wird ihre endgültige Entscheidung nach der Show am Samstag treffen. Zunächst hat sie nur die drei Kandidaten ausgewählt, die dann Gelegenheit haben, sich ausführlicher vorzustellen. Und das sind: Hand in Hand, Helikon und Anna Piechotta. Es wird ein erster, zweiter und dritter Platz für den Raben vergeben, in der üblichen Wertigkeit der Metalle.

Wer das im Corbo miterleben möchte – und das ist eine echte Empfehlung – sollte sich ganz schnell Karten reservieren: Tel. 030-53 60 40 01

Beate Moeller © 2011 BonMoT-Berlin

Ausführlicher Bericht von Gilles Chevalier folgt. Hier.