René Marik – der Maulwurfn-Film

René Marik (Foto: Ben Wolf)„Sein oder nicht’n Gaage!“

KÖLN (mk) – Am 6. Dezember 2012 wird der „Maulwurfn“ mit dem Sprachfehler zum letzten Mal um die blonde Barbie werben, auch die beiden lakonischen Lappen und der grasgrüne Herr Falkenhorst werfen das Handtuch, weil ihr Schöpfer, der Puppenspieler René Marik, es so will.

Zum Trost für alle, die über seinen Abschied von der Bühne traurig sind: Im November sollen die Dreharbeiten zu einem veritablen Kinofilm beginnen. Unter dem Titel „Sein oder nicht’n Gaage!“ werden der Maulwurf, Falkenhorst und Kalle, der Eisbär auf der Leinwand zu sehen sein, in Gesellschaft von „richtigen“ Schauspielern wie Weiterlesen

Michael Hatzius, die Echse und das neue Puppentheater

Michael Hatzius kulturboerse2012 0045a Foto ©Linn Marx„Unter Wasser war nicht alles schlecht“

KÖLN (mk) – Ächzend lässt sich die Echse auf dem Sessel nieder. Dass sie nicht mehr die Jüngste ist, sieht man auf den ersten Blick. Anders als ihr Schöpfer Michael Hatzius, der die Kunst des Puppenspiels an der Ernst-Busch-Schauspielschule Weiterlesen

René Marik macht Schluss

René Marik (Foto: Ben Wolf)KÖLN (mk) – Autschn! Das tut weh, sehr weh: René Marik macht Schluss mit Maulwurfn. Also nicht sofort, aber bald. Naja, sooo bald auch wieder nicht, als dass man heute schon anfangen müsste zu flennen. 2012 wird er noch zwei Mal auf Tournee gehen – im Frühjahr und im Herbst – und einen Puppenfilm drehen.

Danach wird der blinde Maulwurf dorthin zurückkehren, woher er gekommen ist: in die Phantasie seines Schöpfers. Der findet, dass das Tier mit dem schwarzen Fell und der weißen Schnauze lange genug seine sprachlichen Eigenheiten ausposaunt hat. Mit dieser Meinung ist er aber vermutlich der Einzige weit und breit. Wir werden sie nämlich vermissen, die melancholischen und cholerischen, die prolligen und Weiterlesen

Rainald Grebe: Halleluja Berlin in der Berliner Waldbühne – Kritik

grebe halleluja banner (Foto: BonMoT-Berlin)

Viel Grebe für ein Halleluja!

BERLIN (bm) – Der 40. Geburtstag ist ein Meilenstein im Leben. Danach darf man bei den Großen mitspielen. Der Kleinkünstler – dieser unsägliche Ausdruck kommt hier absichtlich zum Einsatz – Rainald Grebe hat ein Großereignis draus gemacht. Wenn Mario Barth schon im Olympiastadion auftritt, rockt er wenigstens die Waldbühne. Bilanz dieses größen-wahnsinnigen Vorhabens: positiv.
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