Vor 30 Jahren: Premiere der „Hammer-Rehwü“ in Dresden

Hammer-Rehwü Doku 01Subversives Kabarett in der DDR – Die ganze Welt in der Marienburger Straße 10

LEIPZIG (hp) – Vor 30 Jahren spürten hinter den Mauern der DDR vierzehn junge Leute knapp unter dreißig in der Berliner Marienburger Straße 10 etwa zwei Wochen lang den Atem der Welt. Nicht nur aus allen Himmels-richtungen, auch zwischen gestern und morgen. In der Marienburger Straße befand sich der Probenraum vom Liedtheater Karls Enkel.

Es hatte die Folk Band Wacholder aus Cottbus und das Chanson-Duo Dieter Beckert und Karl-Heinz Schulz (später Saleh) aus Dresden dazu eingeladen, eine Revue zu erarbeiten.

Der Titel stand schon fest: Hammer-Rehwü. Mit h wie Rehlein und Umlaut u wie wütend. Es sollte etwas ganz Neues werden. Weiterlesen

Das Wechseljahre-Musical ‚Heiße Zeiten‘ in Köln – Kritik

Heisse Zeiten - Die Wechseljahre-Revue - St.Pauli TheaterHitzewallungen hinter dem Kölner Hauptbahnhof

Vor ein paar Tagen haben wir hier über die Premiere der Revue ‚Heiße Zeiten‘ in den Berliner Wühlmäusen berichtet. Ein recht anderes Stück mit dem selben Titel und dem gleichen Thema wird zur Zeit in Köln gezeigt. Ganz schön verwirrend …

Der Kölner Inszenierung haben Gerburg Jahnke als Regisseurin und Anna Bolk als Co-Texterin offenbar ganz ordentlich eingeheizt.
Unser Korrespondent Rainer Hagedorn war jedenfalls begeistert!
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Heisse Zeiten – Ein musikalisches Hormonical – Premierenkritik

wechseljahre_1_BoehnerMit stumpfem Kajal gezeichnet:
Ein musikalischer Frauenabend

BERLIN (gc) – Mann ist fortschrittlich, Mann ist für die Gleichberechtigung – und trotzdem verblüfft, wenn nur Frauen spielen! Gleich acht Damen sind es in „Heisse Zeiten“, dem musikalischen Hormonical von Tilmann von Blomberg: vier Schauspielerinnen und vier Musikerinnen. Und, zugegeben, die Stimme Viktor Neumanns aus dem Lautsprecher. An diesem Dienstag feierte das Stück in den Berliner Wühlmäusen vor ausverkauftem Haus seine Berlin-Premiere.

Das Abflugterminal eines Flughafens. Für den Flug nach New York finden sich die vier Passagierinnen ein. Drei davon sind jenseits der 50. Sie haben Zeit sich kennenzulernen, weil sich der Abflug aus verschiedenen Gründen immer wieder verzögert. Für Berliner Verhältnisse Weiterlesen