Komm ein bisschen mit nach Empörien – Kritik Faltsch Wagoni

Faltsch Wagoni: „Auf in den Kampf, Amore!“

von Gilles Chevalier

BERLIN – Wie wäre es mit einem neuen Staat? Als ob es die Probleme um Katalonien geahnt hätte, gibt sich das Duo Faltsch Wagoni dieser Träumerei hin. Da wird dann alles besser sein: Weil sich die Demokratie nicht recht bewährt hat, soll jetzt eine Monarchie her. Mit Silvana Prosperi als Königin und Thomas Prosperi als Volk, oder genauer Folks. Das passt, denn Thomas hat an der Gitarre etwas mehr zu tun als Silvana, die sich überwiegend am Cajón der Rhythmusgestaltung hingibt.

Wort und Musik halten sich die Waage. Besonders gelungen Weiterlesen

Eine Springflut raffinierter Wortgischt – Kritik Faltsch Wagoni

2016-02-06 UFA - Faltsch Wagoni 040a - Foto © Carlo WankaFaltsch Wagoni: Der Damenwal

von Carlo Wanka

BERLIN – Der Tornado-Günter-Boulevard komplett zugeparkt. Der erste Wagen unter dem freundlichen „Bitte hier nicht parken“-Schild ein Starnberger. So sans, die Bayern, und weil sie so san, wie sie sind, ist der Varieté-Salon voll. Ja, wenn diese bayerischen Wortkünstler nach Berlin kommen, dann pilgert der Hauptstädter gerne zum Ufa-Fabrik-Gelände.

Es regnet, und das ist treffend arrangiert, denn das Programm ‚Der Damenwal‘ ist eine Fontäne aus allen Themenbereichen, die Wasser nur bedienen kann. Weiterlesen