Autor und Kabarettist Peter Ensikat ist gestorben – Nachruf

Peter Enskiat - Foto Webseite DistelMit scharfem Blick und sanftem Druck

Am 18. März 2013 ist der Kabarettist und Schriftsteller Peter Ensikat nach schwerer Krankheit im Alter von 71 Jahren gestorben. Gemeinsam mit Wolfgang Schaller war er in den achtziger Jahren der am meisten gespielte DDR-Kabarettautor. In den Neunzigern avancierte er zum erfolgreichen Buchautor, der – indem er vom Alltag im Osten erzählte – Brücken im vereinten Deutschland geschlagen hat. Harald Pfeifer erinnert an ihn.

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Dietrich Kittner ist gestorben – Nachruf

Dietrich Kittner 01 – Foto HP KittnerIdealist, Einzelkämpfer und Partisan

Er gehörte neben Franz-Josef Degenhardt, Dieter Süverkrüp und der Polit-Rockgruppe Floh de Cologne zum linken Flügel der Kleinkunstszene in der Bundesrepublik: Dietrich Kittner aus Hannover.
Am 15. Februar ist er mit 77 Jahren in seiner österreichischen Wahlheimat gestorben. Harald Pfeifer erinnert an ihn.

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Dirk Bach stirbt mit 51 Jahren – Nachruf

220px-Life_Ball_2009_(opening)_Dirk_Bach - wikimediaEin Aktivist mit Witz

Dirk Bach blödelte nicht nur für das Massenpublikum im Fernsehen, sondern überzeugte mit ernsten Rollen an kleinen Theatern. Marianne Kolarik erinnert sich.

KÖLN (mk) – Er fand es überhaupt nicht widersprüchlich, abends auf der Bühne des Kölner Schauspielhauses in einem Stück von Marlene Streeruwitz oder Carl Sternheim zu spielen, nachdem er tagsüber bei RTL eine alberne Szene abgedreht hatte.

Dirk Bach, der am 1. Oktober im Alter von 51 Jahren tot in einem Appartement in Berlin aufgefunden wurde, war ein Grenzgänger zwischen U und E, zwischen Unterhaltung und Ernst, ein Spaßmacher und Ernstmacher in einer Person. Dass seine nachdenkliche Seite so viel weniger bekannt war, liegt am Privatfernsehen: Hier gab er an der Seite von Sonja Zietlow die moderierende Ulknudel in der RTL-Show „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ – mit Kommentaren, die das Auftreten der teilnehmenden B- und C-Prominenten als schlechten Witz entlarvten. Weiterlesen

Heinrich Pachl ist gestorben – Nachruf

Heinrich Pachl © theaterkontorKÖLN (mk) – Die Nachricht vom Tod des Kölner Kabarettisten Heinrich Pachl in der Nacht zum Sonntag in seinem Haus in Köln Nippes spricht sich wie ein Lauffeuer im Freundes- und Bekanntenkreis herum: Obwohl bekannt war, dass er vor rund zehn Jahren an Krebs erkrankt war, will man kaum glauben, dass es den „Agenten für vertrauensstörende Maßnahmen“ nicht mehr geben soll. „Nicht zu fassen“ hieß 1994 sein erstes Soloprogramm. Das letzte, mit dem er im März 2011 Premiere feierte „Das überleben wir“.

Der 1943 im baden-württembergischen Nordrach geborene Kabarettist gehörte zu jenen Zeitgenossen, die sich immer und überall dort einmischten, wo der „Fisch vom Kopf her stinkt“, also da, wo die Mächtigen in Politik und Gesellschaft über die Köpfe der Bevölkerung hinweg agieren. Weiterlesen

Klaus Huber von Ars Vitalis ist gestorben

Klaus Huber Ars Vitalis - Foto © H_Hergarten

LEVERKUSEN (bm) – Am Sonntag, den 1. Januar 2012, ist Klaus Huber nach kurzer Krankheit in Leverkusen gestorben. Er wurde 62 Jahre alt. Der Freejazzer mit Wurzeln in der fränkischen Blasmusik wirkte über dreißig Jahre als Schlagzeuger, Multiinstrumentalist und Schauspieler in der Musikkabarettgruppe Ars Vitalis. Weiterlesen